Zur Geschichte der Supervision

       Von der Supervision zur Organisationsberatung

 

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Vorläufer der SV - der „Sokratische Dialog

Amerikanische Anfänge - Sozialarbeit

Das Bedürfnis nach Fremd- und Selbstkontrolle im Berufsvollzug verstärkte sich im amerikanischen Wohlfahrtswesen gegen Ende des letzten Jahrhunderts

1878 wurde im Staate New York eine Wohlfahrtsorganisation gegründet:

Es handelte sich um freiwillige Armenbesucherinnen, welche Bedürftigen helfend und kontrollierend zur Seite standen.

Die gelernte Buchhalterin Mary Richmond hat diese Arbeit reorganisiert und den ehrenamtlichen Mitarbeitern Berater zur Seite zu stellen, deren Aufgabe es war die Mitarbeiter zu beraten, anzuleiten, kontrollieren und zu motivieren.

Supervision war  Controlling, Überwachung und Anleitung.

1898 existierte bereits ein Weiterbildungsprogramm und war integrierter Bestandteil der Sozialarbeit Ausbildung
1903 erschien das erste Buch über SV von Brackett
1945 waren in der USA etwa 35 Fachbeiträge zum Thema SV erschienen

Methodische Erweiterung der SV durch die Psychoanalyse

Sigmund Freuds (abtrünniger) Schüler Otto Rank hatte seit 1924 in den USA seine Version der Psychoanalyse für die Sozialarbeiter – Ausbildung populär gemacht.

1933 begann der Einfluss der Psychoanalyse auf die Supervision zu blühen.

Die meisten der aus politischen Gründen emigrierten deutschstämmigen Psychoanalytiker, durften aus rechtlichen Gründen in den USA nicht ärztlich – psychotherapeutisch tätig sein.
Deshalb bereicherten sie die Weiterbildung der Sozialarbeiter.

In den 40ger Jahren kamen in den USA auch lerntheoretische und soziologische Ansätze in der SV zum Tragen.

 

 

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