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Durch
meine Eigenerfahrungen im Entspannungsbereich und die praktische
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weiß ich, wie wichtig
entspanntes Lernen ist. Der Druck, der auf den Kindern lastet in
Schule und später im Beruf, ist immens hoch.
Vor
fünf Jahren begann ich mit den gesetzlichen Krankenkassen ein
Projekt „Autogenes Training in den Schulen.“ Dieses wurde
von den Kassen finanziert und von mir als Lehrkraft durchgeführt.
Kinder, Jugendliche und Lehrer waren begeistert. Der unbeliebte
Montag, der sonst von Aggressivität geprägt war, wurde zum
Abbau von Spannungen,
zur Selbsterfahrung genutzt und als angenehm empfunden.
Denn in einer entspannten Lernatmosphäre kann sich der gesamte
Mensch entfalten. Lernprozesse werden so gefördert und die
Entwicklung des Bewusstseins angeregt. In jede Klasse in die ich
kam, um das Projekt vorzustellen, war die Rückmeldung positiv.
Die Anfragen der Schulen erstreckten sich weit über die
regionalen Grenzen hinaus.
Leider
musste das Programm ersatzlos gestrichen werden, durch die
Neufassung des Paragraphen 20 SGB V. Zu diesen Maßnahmen der
Gesundheitsförderung war zu lesen „.... wir können uns
jedoch der Verantwortung nicht entziehen, gesetzliche
Vorschriften einzuhalten und zu erfüllen......wir bedauern
sehr, dass die politische Situation um die präventive
Gesundheitsförderung zu derartig einschneidenden Maßnahmen geführt
hat......“
Schon
Maria Montessori (1870 - 1952) entdeckte zu Beginn
unseres Jahrhunderts die stärkende, fördernde, ja
therapeutische Kraft der Ruhe und des Schweigens für die Pädagogik.
Daraus
entstanden Stilleübungen, die einen Teil ihrer Pädagogik
umfassten. Sie wählte den Weg über die Sinne und beobachtete
an den Kindern eine Art innerer Sammlung, geschärfter
Wahrnehmungsfähigkeit, erhöhter Sensibilität und
Behutsamkeit.
Entspannung
und Stille ermöglichen den Weg zum eigenen Innersten, zu den
Inneren Räumen, sie bewirkt ein erneuertes Verhältnis zu den
Dingen der Umgebung und den Personen. Diese innere Erfahrung ist
etwas,
das einem geschieht, nicht etwas, das man jemandem geben kann.

„Aus
dieser Stille heraus erwerbe ich mir die Energie für das
Tun,.........“ (Fromm)
Hektik
– Überreizung – Gewalt nehmen zu
Kinder
leben heute in einer Zeit der Hektik, schulischer und
freizeitlicher Unruhe, oft von der Uhr bestimmt. Sie unterliegen
den vielfältigen Zwängen unserer Gesellschaft, fremdgesteuert
durch Medien und immer weniger werdenden eigentätigen,
produktiven Erfahrungen. Computer, Video und Fernsehen nehmen
einen großen Raum ein
und auch dort bleiben viele körperliche und psychische
Verspannungen zurück durch die Überfülle der Eindrücke.
Symptome
solcher Spannungen können sich in verstärkter Nervosität ,
Leistungsabfall, Konzentrationsstörung, Aggression,
Muskelverspannung bis hin zur Migräne auswirken. Migräne und
Schlafstörungen gehören heute leider
zu den klassischen Kinderkrankheiten. Dazu kommen durch
starke Umweltbelastungen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis,
Krupp - Husten Asthma Bronchiale, wobei der allergische Anteil
dieser Erkrankungen sicher auch mit im psychischen Bereich zu
suchen ist.
Viele
Gründe, um in sich hineinzuhören, um sich zu entspannen, sich
wieder Wohlzufühlen, um dem Druck gewachsen zu sein und auch um
ihn abzulassen. Und Druck gibt es mehr als genug. Zahlreiche
Kinder haben Angst, in die Schule zu gehen - Angst vor Mitschülern
- vor Überforderung – auch Angst vor Lehrern.
Das
Thema „Gewalt an Schulen“ ist momentan sehr aktuell!
Doch
auch wenn wir vom
Schulstress absehen, bleiben noch genügend Spannungen im
Elternhaus, im privaten Bereich, die es abzubauen gilt, um in
der weiteren Entwicklung keine Schäden davonzutragen.
Entspannung mit Kindern kann viele Wege bedeuten, um
dahin zu gelangen, Kraft und Ruhe aus dem Inneren
zu schöpfen.
Nach
Carl R. Rogers ist die wichtigste Aufgabe eines Lehrers nicht
das Lehren, sondern die Förderung von persönlich bedeutsamen
Lernprozessen bei den Lernenden. Doch dies erfordert eine
entspannte Lernatmosphäre,
gegenseitiges Verstehen und Wertschätzung.
Ich
selbst unterrichte mehrere Klassen der Berufvorbereitung und
kenne die Problematik.
Nun öffnen sich die Krankenkassen wieder, so dass
Verhandlungen stattfinden können.
Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Aus
eigener Erfahrung weiß ich, dass Lehrer massiv unter
Schulstress leiden. Viel Vorbereitung, die meist nicht
wertgeschätzt wird, wenig Kontakt mit den Kollegen, da die Zeit
dies einfach nicht zulässt, Rivalität, Problematik mit Schülern,
viele Termine
schulischer Art – die Gesundheit bleibt auf der Strecke.
Frustration
(psychische, physische und emotionale Erschöpfung), Ohnmacht,
Hoffnungslosigkeit, Burn out – gesundheitliche Probleme und
frühe Pensionierung sind die Folgen.
Persönliche
Zufriedenheit im Beruf kann realisiert werden
Was
immer du tun kannst
oder
erträumst tun zu können,
beginne
es. Goethe
Biete
an:
Entspannung
mit Kindern und Jugendlichen innerhalb der
Schulen als
Projekt
oder innovativen
Unterricht
Biete
an: Entspannung
und Supervision
für Lehrer in Team- oder
Einzelsitzungen
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